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Kel’Thuzad und das Entstehen der Geißel
 
Nach Kel'Thuzads Erfolg in Lordaeron traf der Lich-König letzte Vorbereitungen für seinen Großangriff gegen die menschliche Zivilisation. Ner'zhul füllte seine Seuchenenergien in eine Reihe tragbarer Artefakte, die "Seuchenkessel" genannt wurden, und befahl Kel'Thuzad, die Kessel nach Lordaeron zu bringen, wo sie in den zahlreichen vom Kult beherrschten Dörfern versteckt werden sollten.

Die von den getreuen Kultisten beschützten Kessel sollten als Seuchengeneratoren fungieren und die Seuche unter den ahnungslosen Bürgern der Landstriche und Städte nördlich von Lordaeron verbreiten.

Der Plan des Lich-Königs ging voll und ganz auf. Viele der nördlichen Dörfer von Lordaeron wurden fast auf der Stelle verseucht. Bürgere, die sich mit der Seuche ansteckten, starben, um als willige Sklaven des Lich-Königs wiederaufzuerstehen, genau wie in Northrend.

Die Kultisten unter Kel'Thuzad waren begierig darauf zu sterben und in den Diensten ihres dunklen Lords ihre Auferstehung zu erleben. Sie bejubelten die Aussicht auf Unsterblichkeit in einem Dasein als Untote. Und je mehr die Seuche sich ausbreitete, desto mehr wilde Zombies erstanden in den Nordlanden. Kel'Thuzad betrachtete die wachsende Armee des Lich-Königs und nannte sie "die Geißel", denn bald schon sollte sie zu den Toren von Lordaeron marschieren und die Menschheit ausrotten.