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Nordend: Das Dach der Welt
 
Lange vor der großen Teilung der Welt, kämpfte eine bösartige Insektenrasse, die unter dem Namen Aqir bekannt wurde, gegen die wilden Trolle. Im Laufe der Zeit gelang es der Trollarmee, das Reich der Aqir zu spalten. Die Aqirstreitkräfte, die in die nördlichen Wüsten geflohen waren, gründeten dort das Königreich Azjol-Nerub und nannten sich schließlich Neruber.

Die Neruber entdeckten Spuren einer weiteren Zivilisation im Norden: die der Vrykul, die von den Riesen abstammten. Die Festungen und Dörfer der Vrykul lagen still und verlassen, während die barbarische Rasse unter der Erde schlummerte.

Im Zuge der Teilung spaltete sich der eisige Norden ab zu einem eigenen Kontinent, der Nordend genannt wurde. Obwohl vom Rest der Welt isoliert, erlebte das Imperium der Neruber eine Blütezeit… bis zur Ankunft des Lichkönigs und dem Krieg der Spinne.

Dem Befehl des Dämonenfürstes Kil’jaeden folgend, eine Seuche des Untodes unter den sterblichen Rassen zu verbreiten, erhielt der Lichkönig zwar unermessliche Macht, jedoch wurde er gleichzeitig in ein Gefängnis aus Eis gebannt, dem Frostthron, wie es später genannt wurden sollte.

Über die nächsten Jahre fielen die Neruber unter dem Zorn des Lichkönigs. Der Dritte Krieg nahm seinen Lauf und in seiner Folge zerschlug Prinz Arthas den Frostthron und vereinigte sich mit dem Lichkönig.

Während der Lichkönig wieder einmal in stiller Besinnung verharrte, fiel eine unheimliche Stille über die makabere Festung Eiskrone. Trotzdem breitete sich das Leben weiterhin aus auf dem primitiven Kontinent.

Protodrachen, die lange vergessenen Vorfahren der Drachenspezies, tauchten erneut aus den Nebeln im Norden auf. Zähen Rassen, wie den schwerfälligen Taunka und den walrossähnlichen Tuskarr, war es möglich, im Schatten der neuen Bedrohung zu überleben. Sogar den Eistrollen der Drakkari gelang es, sich weiterhin ein Dasein in dem unwirtlichen Reich zu erkämpfen. Jedoch, gerade als es schien, als hätte das Leben auf Nordend sich auf einem fein austarierten Gleichgewicht eingependelt, erhob sich der Lichkönig von seinem Frostthron und sandte seine Diener der Geißel über das Land, um alles und jeden zu zerstören, der sich ihnen in den Weg stellte. Die schlafenden Vrykul erwachten und brachen aus der uralten Burg Utgarde zu ihrem Eroberungsfeldzug auf.

Der blaue Drachenaspekt, Malygos, ist ebenfalls aus seiner langen Zurückgezogenheit zurückkehrt, um einen gnadenlosen Krieg gegen die Sterblichen, die sich der arkanen Magie bedienen, zu führen. Dieser Kampf hat den Ärger des roten Drachenschwarms befeuert und für weitreichendes Chaos gesorgt.

Die Horde und die Allianz haben beide auf die Bedrohung durch die Geißel reagiert, indem sie Stützpunkte in der boreanischen Tundra und dem heulenden Fjord errichtet haben. Im Moment ziehen beide Fraktionen ihre Streitkräfte zusammen, in dem Wissen, dass die letzte Konfrontation mit dem Lichkönig schon bald bevorsteht.

Und ein Misslingen könnte nicht weniger als das Ende allen Lebens auf Azeroth bedeuten.